: Festnahmen vor Olympischen Spielen in Rio
dpa | Nach der Festnahme von zehn Terrorverdächtigen gehen die brasilianischen Behörden von keiner strategisch geplanten Attacke auf die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro aus. „Es handelt sich um eine Gruppe von Personen, die Terroristen verherrlichen“, sagte der zuständige Richter Marcos Josegrei da Silva. Es gebe keine Hinweise auf konkrete Daten oder Ziele. Die Festgenommenen, alles Brasilianer, sind zwischen 20 und 40 Jahre alt. Über das Internet hatten sie Bewunderung für den „Islamischen Staat“ (IS) geäußert, einzelne Mitglieder der virtuellen Zelle hatten den Lastwagen-Anschlag von Nizza mit über 80 Toten begrüßt. Die Olympischen Spiele in Rio werden vom 5. bis 21. August ausgetragen.
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen