piwik no script img

Fehlanzeige

Die Vorfreude der taz-RedakteurInnen aufs Wochenende trieb in der Samstags- Ausgabe seltsame Blüten: Da erschien auf der Seite 2 ein Artikel zu den Steuerplänen der SPD, mit einem Verweis auf den Kommentar auf Seite 10 – wo dann exakt der gleiche Text noch einmal zu lesen war. Da wurden auf der Seite 1 Präsidentschaftswahlen in Guatemala für den gestrigen Sonntag versprochen – die aber sind noch über ein Jahr hin. Im Artikel auf Seite 9 hieß es dann, Ex-Diktator Rioss Montt könnte Ministerpräsident werden – den Posten gibt es in Guatemala gar nicht, Parlamentspräsident war gemeint. Alles nicht die Schuld der Autoren, bei denen wir demütigst Abbitte leisten.

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen