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■ FDP-KarussellKubicki geht

Kiel (dpa/AP) – Schleswig-Holsteins FDP-Landesvorsitzende Wolfgang Kubicki ist von seinem Amt zurückgetreten. Er will auch als Fraktionsvorsitzender im Landtag ausscheiden. Er begründete seinen Schritt mit der „wochenlangen Kampagne gegen meine Person, gegen meine anwaltliche Tätigkeit“. Kubicki war wiederholt wegen seiner anwaltlichen Tätigkeit für Mecklenburg- Vorpommern im Zusammenhang mit der Deponie Schönberg in die öffentliche Schußlinie geraten. Unter anderem hatte Kubicki bei den Beratungen der Schweriner Regierung über eine Verpachtung von Schönberg rund 860.000 Mark Honorar kassiert. Gleichzeitig war ihm im „Spiegel“ vorgeworfen worden, daß er zu derjenigen Firma, die gegenwärtig weitgehend Nutzen aus der Mülldeponie Schönberg zieht, partnerschaftliche Beziehungen unterhalten soll. Kubickis Posten wird vorläufig der FDP-Bundestagsabgeordnete Jürgen Koppelin übernehmen.

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