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FCKW-Verbot vor 1995

Berlin (taz/dpa) — Ausstieg aus der FCKW-Produktion noch vor 1995: Darüber will Bundesumweltminister Klaus Töpfer heute mit den größten deutschen Produzenten der gefährlichen Chemikalie diskutieren. An dem Gespräch nehmen unter anderem die Kali-Chemie aus Hannover und der Frankfurter Hoechst-Konzern teil. Töpfer steht unter Zugzwang, nachdem in der vergangenen Woche der bedenkliche Zustand der schützenden Ozonschicht auch über der nördlichen Erdhälfte bekannt wurde. Die FCKWs zerstören die Ozonschicht. Ob Töpfer heute über einen Appell an die Verantwortung der Wirtschaft hinausgehen und den FCKW-Produzenten mit einem baldigen Produktionsverbot drohen wird, ist nicht bekannt. Der Bund Umwelt und Naturschutz (BUND) jedenfalls fordert, die Produktion der Ozonkiller sofort einzustellen. Die Bundesregierung solle sich auch dafür einsetzen, auf internationaler Ebene schneller zu einem FCKW- Verbot zu kommen. Bisher wurde der Produktionsstop in der Bundesrepublik für Januar 1995, in der EG für 1997 und weltweit erst für das Jahr 2000 ins Auge gefaßt.

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