piwik no script img

Explosionsgefahr für Pottwal

Norddeich (dpa/taz) – Ungewöhnliche Probleme bereitet der am Freitag vor der Nordseeinsel Baltrum verendete Pottwal den Behörden. Der am Wochenende nach Norddeich geschleppte 39 Tonnen schwere Koloß droht zu explodieren. Aus Sicherheitsgründen müsse der Wal entgast werden, teilten Experten gestern in Norddeich mit. Faulgase in den Hohlräumen des Kadavers bedeuteten nach Erfahrungen in vergleichbaren Fällen Explosionsgefahr. „Aus dem Maul stinkt er schon stark“, sagte ein Behördensprecher. Die Gasbildung in den Gedärmen hatte die Bergung des Meeressäugers erleichtert. Der zunächst auf einer Sandbank festliegende Wal schwamm auf und driftete zwischen den Inseln Baltrum und Norderney in Richtung Küste. Der Rettungskreuzer „Otto Schülke“ nahm den Wal „auf den Haken“ und schleppte ihn nach Norddeich. Dort wurde er von einem Autokran auf die Pier gehievt. Tausende von Schaulustigen bestaunten am Wochenende den Koloß.

50.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr Leser*innen machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Denn wir suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus und unterstützen Sie die taz – schon ab 5 Euro. Jetzt unterstützen