■ Ex-Jugoslawien: Folgen des Embargos
Straßburg (AFP) – Auf die verzweifelte Lage der über 550.000 Flüchtlinge in Rest-Jugoslawien hat der Europarat am Montag hingewiesen. Drei Mitglieder der Parlamentarischen Versammlung des Europarats reisten vom 26. Juli bis zum 3. August durch Serbien, Montenegro und Makedonien. Das UN-Embargo treffe vor allem die Ärmsten. Es müsse „dringend geprüft“ werden, wie die Versorgung mit humanitärer Hilfe verbessert werden könne, ohne das Embargo aufzuheben.
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen