piwik no script img

■ EulennestPflanzenzucht im All

Von einer ganz neuen Methode zur Züchtung von Pflanzen berichteten vor wenigen Tagen chinesische Wissenschaftler. Sie stellten eine verbesserte Mutante der in der traditionellen Medizin genutzten Arzneipflanze Huangqin vor. Das Saatgut der Pflanzen hatte eine ungewöhnliche Reise hinter sich. Vor vier Jahren war es mit einem Satelliten ins Weltall geschossen worden. Die Samenkörner waren dort für einige Zeit der energiereichen Strahlung ausgesetzt gewesen, bevor sie mit dem Flugkörper wieder zurück auf die Erde gelangten. Das seit über 2.500 Jahren von chinesischen Heilern genutzte Gewächs soll nach dem Ausflug ins Weltall eine bedeutend verkürzte Keimperiode haben. Zudem würden die Pflanzen stärkere Wurzeln ausbilden. wlf

50.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr Leser*innen machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Denn wir suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus und unterstützen Sie die taz – schon ab 5 Euro. Jetzt unterstützen