■ Eulennest: Auferstehung
KlonforscherInnen suchen sich immer wieder neue Opfer, um sie zu duplizieren. Neuseeländische WissenschaftlerInnen von der Universität Otago wollen jetzt einen seit 500 Jahren ausgestorbenen Riesenvogel „wiederbeleben“. Der Moa wurde bis zu drei Meter hoch. Seine Eier wogen zwei Kilogramm. Das Erbmaterial für die Klonierung soll aus Moa- Beinknochen gewonnen werden, das die ForscherInnen Hühnerembryonen einpflanzen wollen. Möglich wäre auch eine Übertragung auf den australischen Emu, der dem Moa nahe verwandt ist. Edward Ellison, stellvertretender Häuptling der Ngai-Tahu auf der Südinsel Neuseelands, hat für den Zeitsprung der Moa nicht viel übrig. Jede „Spielerei“ mit Genen sei für sein Volk, die Maori, eine heikle Angelegenheit. Die Maori könnten die Klonpläne vereiteln. Sie beanspruchen das Besitzrecht am Erbgut der Moa. jow
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen