■ beiseite: Esst Westernhagen
Ob Kräppel, Berliner oder Pfannkuchen: Wer's billig und schön chemisch mag, kauft sein täglich' Fettgebäck am besten bei Thoben. Wer darüber hinaus eine Vorliebe für schmallippige Altherrenrocker hat, die sich auch nach elf ausverkauften Konzerten in Deutschlands größten Olympiastadien bewegen, als hätten sie ein Berliner Baugerüst verschluckt, wer auf ungelenken Bratzstampf und Prinzen in Pfefferminz steht, wer froh ist, kein Dicker zu sein und trotzdem gerne isst, kann demnächst bei „Thoben's Backwaren“ gleich zwei Fliegen mit einer Klatsche fangen: Hier werden vom 26. bis 28. August in allen Berliner Filialen mit jedem fettigen Sat.1-Berliner Karten für ein Zusatzkonzert von Westernhagen verlost: für ein Konzert am 30. August 1999 am Gendarmenmarkt. SAT.1 schenkt Berlin dies exklusive Konzertereignis: Zur Eröffnung des Sat.1-Medienzentrums am Gendarmenmarkt werden Westernhagen und seine Band zu Füßen des Deutschen Doms vor 9.000 Zuschauern noch einmal die elegant zwischen Schlager und Aufruhr in der Badewanne lavierenden Balladen, Liebeslieder und Rocksongs auf die Bühne bringen, die ihn zum erfolgreichsten deutschen Rockstar gemacht haben. Die Karten für dieses Konzertereignis gibt es nicht zu kaufen. Außer bei Thoben werden seit gestern die Karten in einem Gewinnspiel vergeben über: SAT.1 „17:30“, SAT.1 FRÜHSTÜCKSFERNSEHEN, SAT.1 TEXT, SAT.1 Online (www .sat1.de). Viele Gäste aus der TV-Branche, der Medienpolitik und vor allem die Stars des Sat.1-Programms werden zum Konzert und der Eröffnung des Sat.1-Medienzentrums erwartet: das witzig witzige Wochenshow-Team Anke Engelke, Ingolf Lück, Bastian Pastewka und Markus Maria Profitlich, das schöne „Rex“-Herrchen Gedeon Burkhard, Veronica Ferres, Helmut Dietl und Jan Josef Liefers, Hape Kerkeling (Hurz), Harald Schmidt und viele andere.
Nach dem Erfolg der AfD bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt bangen viele Menschen um die Zukunft, es droht die erste AfD-Regierung. Das wäre eine (weitere) Zäsur für Deutschland. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen