piwik no script img

■ ErdbebenIndischer Alarm

Neu-Delhi (dpa) – Indische Seismologen wollen klären, wie erdbebengefährdet die indische Hauptstadt Neu-Delhi ist. Am vergangenen Donnerstag hatte ein leichtes Beben der Stärke vier, dessen Epizentrum nur zehn Kilometer vom Stadtrand entfernt lokalisiert wurde, für Panik in mehreren Stadtteilen gesorgt. Zwar wiesen Häuser Risse auf, doch niemand wurde verletzt. Die Experten haben inzwischen damit begonnen, besonders wichtige öffentliche Gebäude der Hauptstadt auf ihre Beben-Widerstandsfähigkeit hin zu untersuchen. N.K. Aggarwal, einer der bekanntesten indischen Erdbebenforscher, hat nach Angaben der indischen Nachrichtenagentur PTI vom Sonntag berechnet, daß das Donnerstagbeben ein „Vorbeben“ war, dem „irgendwo auf der Welt“ ein „katastrophales Beben folgen“ werde.

Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 130 Freiwillige, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen