: Erdbeben? Ab in die Kernkraftwerke!
■ betr.: „Kobe war wirklich ein Glücksfall“, taz vom 27. 1. 95
Der Artikel ist haltlose Panikmache. Richtig ist: Die Erdbebengefahr in Japan ist bekannt. Deswegen sind die fast 50 japanischen Kernkraftwerke gegen Erdbeben ausgelegt. Bester Beweis: Alle haben trotz des jetzigen Erdbebens völlig ungestört weitergearbeitet.
Im übrigen: Die Kernkraftwerke sind mit Meßeinrichtungen ausgestattet. Sollte ein Beben eine bestimmte Stärke überschreiten, werden sie automatisch abgeschaltet.
In Japan gibt es bei einem Erdbeben wohl kaum einen Ort, der sicherer wäre als in einem Kernkraftwerk! Manfred Petroll,
Pressesprecher des Deutschen
Atomforums e.V., Bonn
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen