UN-Forscherin über Entwicklungsziele „Ungleichheit zerstört den Sozialvertrag“
Es gibt auch Erfolge bei der sonst enttäuschenden Umsetzung der UN-Agenda 2030 für eine gerechtere Welt, sagt Magdalena Sepúlveda Carmona.
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Die Begriffe „Entwicklungspolitik“ oder „Entwicklungszusammenarbeit“ bezeichnen staatliche Programme, die die politische, wirtschaftliche und soziale Situation im globalen Süden verbessern sollen. Sachhilfen stellen allerdings manchmal eine Gefahr für regionale Märkte dar, Hilfsgelder landen oft in den falschen Händen. Mit der Klimakrise stellt sich außerdem die Frage nach dem globalen Fortschritt: Verkraftet die Erde überhaupt weiteres Wachstum, analog zur industrialisierten westlichen Welt?