: Entlassungen bei DeTeWe
„Tiefgreifende Konsequenzen“, so der scheidende DeTeWe-Chef Horst Girke, hat die Umstellung der Produktion von analogen auf digitale Telefon-Vermittlungsanlagen. Das Werk in Rendsburg mit 350 Beschäftigten soll geschlossen werden, und auch in Berlin wird diese Produktlinie eingestellt. IG -Metall-Sprecher Detlef Prinz nannte es „unverantwortlich“, daß der Konzern, dem es finanziell gut gehe, Beschäftigte entlasse. Heute wollen die Betriebsräte aus Rendsburg im Berliner Werk Flugblätter verteilen und die KollegInnen zur Solidarität auffordern.
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen