Elsenbrücke: Stärker beschädigt als gedacht
Verkehrssenatorin Regine Günther (parteilos, Grünen-nah) macht Autofahrern auf der Elsenbrücke zwischen Friedrichshain und Treptow keine Hoffnung auf eine baldige Entspannung. Die vor einer Woche festgestellten Risse an einer Hälfte der Brücke hätten sich zwar nicht vergrößert, sagte Günther am Donnerstag im Verkehrsausschuss des Abgeordnetenhauses. „Trotzdem ist nicht davon auszugehen, dass die Brücke wieder in Stand gesetzt werden kann“, sagte sie. „Wir schließen eine Behelfsbrücke nicht aus.“ Nach anfänglicher Sperrung in Richtung Norden führt der Verkehr nun in beiden Richtungen über die nicht beschädigte Hälfte der Brücke. Das Bauwerk habe nicht auf einer Liste zu sanierender Brücke gestanden, weil die Schäden nicht erwartbar gewesen seien, sagte Günther. Offen blieb, welche Auswirkungen sich für die Autobahn 100 ergeben, die an der Elsenbrücke münden soll. (taz)
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