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Elfenbeinküste: Mali vermittelt

BERLIN taz ■ Malis junger Präsident Amadou Toumani Touré ist gestern nach Togo gereist, um den Friedensverhandlungen zwischen Regierung und Rebellen der Elfenbeinküste neuen Schwung zu geben. „ATT“ hatte am Dienstag die Präsidenten der Elfenbeinküste und von Burkina Faso, Laurent Gbagbo und Blaise Compaoré, in Malis Hauptstadt Bamako zusammengebracht. Burkina Faso gilt in den Augen der ivorischen Regierung als Urheber der Rebellion im Norden der Elfenbeinküste. Die drei Präsidenten hätten „beschlossen, Maßnahmen zur Stärkung des Waffenstillstands“ in der Elfenbeinküste zu treffen, „insbesondere durch die Beschleuigung der Stationierung der westafrikanischen Kontrolltruppe“, hieß es nach dem Dreiergipfel in einer offiziellen Erklärung. Außerdem verurteilten die drei Präsidenten „schärfstens die Gewalt und die Übergriffe gegen die burkinische, malische und ivorische Zivilbevölkerung“ und versprachen „angemessene Maßnahmen zum Schutz der Bürger jedes Landes auf dem Territorium der anderen sowie ihres Eigentums“. D.J.