: Elbmarsch untersuchen
■ Ursachen für Leukämiefälle weiter unklar
Über die Ursachen der Häufung von Leukämie-Fällen in der Elbmarsch besteht weiterer Untersuchungsbedarf. Das sagte Sozialminister Walter Hiller (SPD) am Donnerstag vor dem Landtag in Hannover. Hiller betonte, daß das Atomkraftwerk Krümmel als möglicher Verursacher der Blutkrebsfälle in Frage komme. Weitergehende Untersuchungen seien aber unerläßlich.
Der Minister kritisierte einzelne Mitglieder der vom Land eingesetzten Untersuchungskommission, deren „publizistisches Störfeuer“ nicht die Meinung der Landesregierung wiedergebe. Einige Wissenschaftler hatten vermutet, daß ein bislang nicht bekannt gewordener Störfall in dem Atomkraftwerk zu einer erhöhten Freisetzung von Radioaktivität geführt haben könnte. dpa
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen