■ Eko-Stahlwerk: Zahlenspiele
Bonn (dpa/taz) – Bundeswirtschaftsminister Günter Rexrodt will durch Zahlenspielerei die Privatisierung von Eko Stahl in Eisenhüttenstadt sichern. Offiziell sollen die von der EU monierten zu hohen Subventionen beim Verkauf an den belgischen Konzern Cockerill-Sambre gesenkt werden. Dafür soll dann aber der von der Treuhand ausgehandelte Kaufpreis entsprechend verändert werden. Es gäbe also keinen Grund zu der Annahme, daß auch der dritte Eko- Investor aussteigt, behauptete Rexrodt. Er gehe vielmehr davon aus, daß das vorgelegte Konzept vom EU-Ministerrat am 8. November „reibungslos genehmigt“ werde.
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen