■ Eko-Stahlwerk: Zahlenspiele
Bonn (dpa/taz) – Bundeswirtschaftsminister Günter Rexrodt will durch Zahlenspielerei die Privatisierung von Eko Stahl in Eisenhüttenstadt sichern. Offiziell sollen die von der EU monierten zu hohen Subventionen beim Verkauf an den belgischen Konzern Cockerill-Sambre gesenkt werden. Dafür soll dann aber der von der Treuhand ausgehandelte Kaufpreis entsprechend verändert werden. Es gäbe also keinen Grund zu der Annahme, daß auch der dritte Eko- Investor aussteigt, behauptete Rexrodt. Er gehe vielmehr davon aus, daß das vorgelegte Konzept vom EU-Ministerrat am 8. November „reibungslos genehmigt“ werde.
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