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Einstürzende Neubauten

Seit im April vor drei Jahren die letzten deutschen Kernkraftwerke abgeschaltet wurden, ist der Atomstrom hierzulande Geschichte. Zumindest wird er nicht mehr im Land produziert und die Kraftwerke werden rückgebaut. Dauern wird das pro Anlage mindestens 10 Jahre. Hier hat man jetzt schon eine Erinnerung an die 18 Kernkraftstandorte – für einen Abschied ganz ohne Tränen

Atomkraftwerk-Sammelkarten

Deutschlands Atomkraft

In Deutschland sind zum 15. April 2023 die letzten drei Atomkraftwerke abgeschaltet worden: Isar 2 in Bayern, Emsland in Niedersachsen und Neckarwestheim 2 in Baden-Württemberg. Der Rückbau „zur grünen Wiese“, wie es heißt, läuft. Wir haben Wissenswertes über 18 Atomkraftwerke aus den Regionen zusammengestellt, zum Ausschneiden und an den Kühlschrank kleben, zum Beispiel.

Die Daten

Auf zwei Quellen basieren die Informationen zu den Atomkraftwerken in den Bundesländern. Die Störfälle, also die „meldepflichtigen Ereignisse“, sind dem Atommüllreport entnommen, herausgegeben von Anti-Atom-Organisationen, die meisten Daten sind aus dem Jahr 2024. Alle anderen Angaben sind vom Bundesamt für Sicherheit der nuklearen Entsorgung (Base), aus der

, Stand Dezember 2024. Die mit * gekennzeichneten Angaben bei der Anzahl der Reaktoren und bei den Störfällen bedürfen einer Erklärung: In Greifswald stehen zwar fünf Reaktoren, nur einer davon wurde hochgefahren, speiste aber keinen Strom ins Netz. Auch in Grundremmingen waren nie alle drei Reaktoren gleichzeitig am Netz, sondern immer nur zwei. Die Anzahl der Störfälle der beiden ostdeutschen Atomkraftwerke Greifswald und Rheinsberg sind nur jene, die nach 1989 gemeldet wurde.

Die Abürzungen

DWR steht für Druckwasserreaktor, WWER steht für Wasser-Wasser-Energie-Reaktor, damit werden bestimmte Typen von Druckwasserreaktoren sowjetischer beziehungsweise russischer Bauart zusammengefasst, und SWR ist die Abkürzung für Siedewasserreaktor.

Als Quartettkarten kann man die Karten bei Spiellust auch nutzen. Nur so als Idee. (ilk)

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