: Ein Elch auf Wohnungssuche
Stockholm (dpa/taz) – Ein ausgewachsener Elch hat gestern die Wohnungsvermittlung der westschwedischen Stadt Trolhättan besucht. Zugang fand das Tier durch die Eingangshalle der Gemeindeverwaltung. Es sah sich kurz um und nahm dann schnurstracks Kurs auf das Wohnungsamt – und wurde enttäuscht. Wie viele zweibeinige Besucher verließ der Elch die Wohnungsvermittlung schnell, unverrichteter Dinge und in aufgebrachtem Gemütszustand, so mehrere Augenzeugen. Anschließend lief er durch das Stadtzentrum und badete in einem Kanal. Polizeischützen erlegten das Tier schließlich mit Gewehrschüssen. Polizeichef Sten Melander sagte, der Elch sei verletzt und nach seinem Stadtbesuch „äußerst erregt“ gewesen.
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 180 Freiwillige, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen