piwik no script img

Durchmarsch für die Arbeit

BERLIN taz ■ Die Arbeitsmarktreform löst hektische Betriebsamkeit aus: CDU-Vertreter sprachen von „Schweinsgalopp“, die PDS kritisierte die „zu kurzfristige Vorlage“ des 17-seitigen rot-grünen Änderungsantrags zur gestrigen Sondersitzung des Bundestagsausschuss für Arbeit und Sozialordnung. Debattiert wurde, wie die Führungsebene der Bundesanstalt für Arbeit (BA) neu strukturiert und private Vermittler einbezogen werden sollen. Der Regierungsentwurf sieht vor, dass die BA von einem dreiköpfigen Vorstand geleitet wird, den ein 21-köpfiger, drittelparitätisch besetzter Verwaltungsrat kontrolliert. Einen BA-Präsidenten soll es nicht mehr geben. Private Arbeitsplatz-Vermittler sollen das 2,5fache eines Monatslohns für eine Stelle fordern dürfen und staatliche „Vermittlungsgutscheine“ verrechnen. Der Bundestag soll das Gesetz Ende nächster Woche absegnen. NAL

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen