: Drogentherapie mit Pferden
Ihre bundesweit erste stationäre Drogen-Therapie will die evangelische Kirche im Herbst in Toppenstedt, südlich von Hamburg, eröffnen. Der Hamburger Kirchenkreis Altona bietet auf einem Pferdehof 20 Therapieplätze für erwachsene Drogenabhängige an. Die Investitionskosten von fünf Millionen Mark sollen zu einem großen Teil durch Spenden aufgebracht werden. „Wir wollen ein Zeichen setzen“, sagte Hamburgs Bischöfin Maria Jepsen, Schirmherrin des Projekts, gestern. „Wenn wir es nicht tun, gehen uns zu viele Menschen kaputt.“
Der Kirchenkreis Altona, dem auch der sozial schwache Stadtteil St. Pauli angehört, will in der Drogentherapie einen Schwerpunkt seiner diakonischen Arbeit setzen. Erstmals werden in Toppenstedt auch körperbehinderte Abhängige betreut. epd
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