: Drei weitere Festnahmen
Französischer Geheimdienst nimmt Tunesier wegen Anschlag von Djerba fest. Verbindungen zur al-Qaida
PARIS afp ■ Im Zusammenhang mit dem Al-Qaida-Anschlag Djerba hat der französische Inlandsgeheimdienst drei weitere Verdächtige festgenommen. Die Festnahmen erfolgten gestern in der Region Paris. Bei dem Anschlag waren am 11. April 21 Menschen getötet worden.
Die festgenommene Frau ist den Angaben zufolge eine Bekannte von Walid Nawar, dem bereits inhaftierten Bruder des Selbstmordattentäters. Neben den falschen Papieren für seinen Bruder soll er unter anderem in Paris das Satellitentelefon organisiert haben, über das der Attentäter den Befehl zum Losschlagen bekommen hatte.
Drei andere in Großbritannien unter Terrorismusverdacht verhaftete Nordafrikaner bleiben in Untersuchungshaft. Ein Gericht verlängerte die Haft um vier Wochen. Presseberichte, nach denen die Männer einen Giftgasanschlag auf die Londoner U-Bahn vorbereitet hätten, wurden dementiert.
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen