piwik no script img

■ DopingBerendonk kritisiert Schwimmer

Schwere Vorwürfe gegen den Deutschen Schwimmverband (DSV) richtet die Heidelberger Doping-Gegnerin und Buchautorin Brigitte Franke-Berendonk. In einem Gespräch mit der Neuen Zeit sagt sie, dieser Verband sei in bezug auf Doping „das Unglaubwürdigste, was es gibt“. Dort sei man „nicht wirklich bemüht, fast schon wieder kriminell“. Sportverbände, die aus dem Anti-Doping- System des Deutschen Sportbundes (DSB) ausscheren wollen, wie die Eislaufverbände, sollte man von staatlicher Seite „das Geld entziehen“. In den Sportarten, in denen „zuviel Geld drin steckt“, sei „die Neigung zum Betrug noch krasser“. Gerade im Fußball „ist sehr viel Heuchelei dabei“, behauptet Berendonk. Sie plädiert für „unangekündigte Kontrollen in der richtigen Trainingsphase“.

Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen