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■ Dom. RepublikSchmutzige Wahl

Santo Domingo (AFP) – Schwere Unregelmäßigkeiten bei den Wahlen in der Dominikanischen Republik am 16. Mai hat eine Untersuchungskommission herausgefunden. Wie aus einem am Mittwoch veröffentlichten Bericht der Kommission hervorgeht, verhinderten die Unregelmäßigkeiten die Stimmabgabe von 73.000 registrierten Wählern. Sie seien auf den Listen vergessen oder durch andere Namen ersetzt worden. Der 87jährige, fast blinde Präsident Joaquin Balaguer soll die Wahlen den Auszählungen zufolge mit dreißigtausend Stimmen Vorsprung gewonnen haben. Am vergangenen Montag hatte ein Bündnis aus sieben Parteien die Annullierung der Wahl gefordert.

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