taz🐾sachen: Die taz ist pünktlich
Auch wenn der Winter naht – Schnee und Glätte haben sich bisher noch nicht angekündigt. Und doch fließt der Verkehr auf Süddeutschlands Straßen zäh. Denn es wird viel gebaut und das bremst die Zustellung unserer gedruckten Ausgabe allzu oft aus.
Allabendlich tauschen viele motorisierte Verkehrsteilnehmer überall im Land, auf entlegenen Parkplätzen und an zentralen Verkehrsknotenpunkten, Papierpacken verschiedener Größe, Form und Anzahl aus, damit jedes gedruckte Blatt dorthin gerät, wo es bestellt ist. Kommt der Zulieferer aber zu spät, haben Sie Pech gehabt.
Zwar ist Papier geduldig, und in einem erstaunlichen Ausmaß gilt das auch für die Leser unserer Printausgabe, wofür wir uns bei Ihnen, geneigtes Publikum, gar nicht überschwänglich genug bedanken können. Gleichwohl ist uns bewusst: So geht’s nicht weiter.
Um wieder zuverlässiger zu Ihnen zu finden, hilft zunächst nur eins: Wir müssen früher drucken – jedenfalls den Teil der Auflage, der die weitesten Strecken zu überwinden hat. Nur so können wir uns wieder stabiler in das komplizierte Wegenetz des landesweiten Zeitungsvertriebs einklinken.
In harten Verhandlungen mit uns und der Druckerei in Gießen haben wir einen Zeitplan ausgeheckt, der es ermöglicht, die ersten tazzen eine halbe Stunde früher auf den Weg zu schicken, obwohl sich unser Redaktionsschluss nur um ein paar Minuten verschiebt. Danach geht es wie gewohnt weiter, bis die zweite Hälfte unserer Auflage für Berlin und den Norden gedruckt und das ePaper verschickt ist. (bc)
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen