: Die rülpsenden Bären von Bern
Acht rülpsende Bären sollen in der Innenstadt von Bern ab sofort für Sauberkeit sorgen. Wirft ein Spaziergänger Müll in den Schlund des 1,23 Meter großen Polyesterbären, bedankt er sich höflich mit „Merci beaucoup“ oder auch etwas ordinärer mit „Geil“. Manchmal gibt der batteriebetriebene, schokoladenbraune Plastik-Abfalleimer aber auch einfach einen satten Rülpser von sich. Und wer eine Zigarette ausdrücken will, der kann dies auf der Chromstahlplatte des Bärenunterkiefers tun. „Statt mit dem Drohfinger lösen wir das Berner Abfallproblem lieber mit innovativen Ideen“, sagte der Initiator der „Teddy- Berner“-Aktion. Finanziert wurde sie durch Sponsoren, die dafür ihren Namen auf dem Bauch des Tieres anbringen durften. Natürlich gibt es auch Kritiker. Schweizer Geschmackspuristen sprachen abfällig von „unästhetischem Plastikschrott“ und „Disneyland- Inventar“.Foto: AP
50.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr Leser*innen machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Denn wir suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus und unterstützen Sie die taz – schon ab 5 Euro. Jetzt unterstützen