■ Die Regeln: Euro-Gedränge
Seit dem Fall des Eisernen Vorhangs haben sich alle osteuropäischen TV-Gesellschaften der Eurovision angeschlossen – und sind damit startberechtigt beim europäischen Schlagerwettbewerb. Die Eurovisionszentrale in Genf traut sich indes nicht, ihren Grand Prix mit 39 Teilnehmenden abzuhalten: die Kosten wären zu hoch, die Übertragung zu lang. Vom kommenden Jahr an ist nur der Sieger qualifiziert. Die anderen 38 Länder müssen in einem von zwei Halbfinalen mindestens einen elften Rang schaffen. 1997 ist das Verfahren noch einmal anders: Dabei sind die Länder mit den zehn besten Beiträgen von 1996 – zwölf weitere Plätze werden in Ausscheidungen vergeben. JaF
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