: Die EU hofft auf einen Sinneswandel der Türkei
■ Die Regierung in Ankara soll den Abbruch der politischen Gespräche überdenken
Luxemburg/Bonn/London (dpa) – Die EU setzt im Konflikt mit der Türkei darauf, daß das letzte Wort noch nicht gesprochen ist. Zur Entscheidung Ankaras, aus Verärgerung darüber, daß eine türkische EU-Mitgliedschaft erneut auf die lange Bank geschoben worden ist, den politischen Dialog mit Brüssel abzubrechen, schrieb die Luxemburger EU-Ratspräsidentschaft gestern: „Die Union hofft, daß sie [die negative Reaktion] nicht endgültig ist.“ Die EU erinnerte dann, daß die Öffnung einer europäischen Strategie auch im Interesse der Türkei sei. Die EU-Kommission betonte, daß das Angebot zur Teilnahme an der Europakonferenz die Einladung auf derselben Grundlage wie für die anderen eingeladenen Staaten bedeute.
Großbritannien, das am 1. Januar die EU-Ratspräsidentschaft übernimmt, äußerte die Hoffnung, daß die Türkei den Abbruch weiterer politischer Gespräche noch einmal überdenkt. „Großbritannien ist überzeugt, daß die Zukunft der Türkei in der EU liegt“, erklärte Außenminister Robin Cook. Berichte Seite 11
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