: Die Arbeitsunfähigkeit sitzt im Darm
Erkrankungen des Magen- Darm-Systems gehören in Deutschland zu den häufigsten Leiden. Betroffen davon seien 25 bis 30 Prozent der Bevölkerung, erklärte Prof. Peter Oberender (Bayreuth) in Frankfurt. „In den alten Bundesländern gehören Magen-Darm-Erkrankungen zu den großen Gruppen, die zu Arbeitsunfähigkeit führen“, erklärte der Gesundheitsökonom. In der Liste der verordneten Arzneimittel rangieren nach Oberenders Angaben Medikamente gegen Magen-Darm-Beschwerden an vierter Stelle nach Verordnungen gegen Rheuma, Husten und Herzerkrankungen. Mit Magen-Darm-Präparaten erzielten die Pharma-Firmen jährlich einen Umsatz von über zwei Milliarden Mark. Im Gesundheitswesen insgesamt werden laut Oberender jährlich etwa zwanzig Milliarden Mark aufgewendet, um diese Erkrankungen und ihre Folgen medikamentös, ambulant oder stationär zu behandeln.Foto: Wolfgang Borrs
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen