piwik no script img

Dicke Polizisten müssen ran

... und wer sich der Besteigung verweigert, wird gefeuert

Als Teil eines Fitnessprogramms müssen übergewichtige Polizisten im Norden der Philippinen künftig einmal im Monat den 1.445 Metern hohen Vulkan Pinatubo besteigen. Der Polizeichef der Hauptinsel Luzon, Roberto Calinisan, erklärte am Montag, betroffen seien Beamte, deren Leibesumfang mehr als 86 Zentimeter betrage. Erstmals sollen sich die wohlgenährten Polizisten am 4. April auf den Weg machen und dieses Programm einmal monatlich bis einschließlich Juni absolvieren, wenn die Regenzeit beginnt. Der Marsch zum Gipfel dauert etwa zweieinhalb Stunden. An der Vulkanbesteigung nehmen nach Calinisans Worten mehr als 100 Beamte teil. Außerdem müssen die übergewichtigen Beamten sechs Monate lang joggen und Liegestütze machen. Nehmen sie nicht ab, droht die Entlassung. Doch die Beamten haben Glück im Unglück: Vor der letzten Eruption 1991 war der Pinatubo noch 300 Meter höher. AP

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen