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Deutsch–israelische Waffenkontakte

Bonn (dpa) - Israels Verteidigungsminister Izchak Rabin ist am Montag zu einem fünftägigen Besuch in Bonn eingetroffen. Mit Rabin besucht erstmals ein Militärchef des jüdischen Staates die Bundesrepublik. Er wird unter anderem mit Bundespräsident Weizsäcker, Kanzler Kohl, Außenminister Genscher, dem bayerischen Ministerpräsidenten Strauß, dem SPD–Vorsitzenden Vogel sowie mit Mitgliedern des Verteidigungsausschusses des Bundestages zusammentreffen. Die Visite, in deren Verlauf Rabin nach Ansicht von Bonner Beobachtern auch israelische Wünsche nach deutschen Waffenlieferungen vorbringen dürfte, diene „der Information über beiderseits interessierende sicherheits– und verteidigungspolitische Fragen“, hieß es offiziell im Bundesverteidigungsministerium. Geschäftsabschlüsse seien „nicht zu erwarten“. Rabin werden an der Kampftruppenschule der Bundeswehr in Munster Waffen und Gerät der bundesdeutschen Streitkräfte vorgeführt. Wie Regierungssprecher Ost vor der Bundespressekonferenz mitteilte, werden Kohl und Rabin auch über die Lage im Nahen Osten sprechen. Auf die Frage nach der Bonner Haltung zu israelischen Angriffen auf Palästinenserlager wollte sich Ost nicht äußern.

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