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■ „Scud“-RaketenDeutsche bauten mit

Bonn (dpa) – Informationen über die Beteiligung deutscher Firmen an der Produktion einer gemeinsamen syrisch-nordkoreanischen Rakete vom Typ „Scud-C“ haben sich nach einem Bericht der Welt am Sonntag verdichtet. Auf dem unter estnischer Flagge fahrenden Frachter „Waalhaven“, der auf seinem Weg von Hamburg nach Syrien vor Sizilien gestoppt worden war, wurden deutsche Maschinenteile entdeckt, die über die Schweizer Firma Kohas AG, Fribourg, an die nordkoreanische „Lyongaksan Machinery and Equipment Export“ verkauft werden sollten. Die von deutschen Experten entdeckten Teile seien zwar zivil nutzbar, notwendig seien sie aber auch für die Produktion von Scud-Raketen. Laut Erkenntnissen der Bundesregierung sollen von dem Verdacht einer Verwicklung in dieses Geschäft die Firmen Protoplan, Leis-Engineering, Berlin, und Müller-Weingarten, Weingarten/Württemberg, betroffen sein. Produkte dieser Firmen seien bereits von UN-Inspektoren bei ihren Kontrollen in irakischen Raketenproduktionsanlagen entdeckt worden.

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