: Deutsche Kinder suffgefährdet
Köln (dpa/taz) – Die Deutschen trinken weltweit am meisten Alkohol: Mit einem jährlichen Verbrauch von rund zwölf Litern pro Kopf liegen sie sogar noch vor den weinliebenden Franzosen. Selbst Kinder greifen zum Glas. So haben laut Studien 3,8 Prozent der Sechs- bis Neunjährigen und 7 Prozent der Zehn- und Elfjährigen schon mal Alkohol getrunken. Diese Zahlen nannte der AOK-Bundesverband in Köln bei der Vorstellung eines neuen Medienpaketes für Schulen zum Thema Alkohol- und Medikamentensucht. Alkohol und Medikamente gehören zu den häufigsten Suchtstoffen. Im Vergleich dazu stellen illegale Drogen zahlenmäßig ein eher geringes Problem dar. Etwa 2,5 Millionen Deutsche sind nach Schätzungen alkoholsüchtig, zwei Drittel davon Männer.
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen