: Der große Preis von Baden-Baden
BERLIN taz ■ Rudolph Giuliani ist bald um eine kleine bunte Keramikskulptur reicher. Media Control verleiht dem früheren Bürgermeister von New York den „Deutschen Medienpreis“. Die Jury ehre den 57-Jährigen „für seine Tatkraft, seinen Mut und sein unermüdliches Mitgefühl, das ihn nach den Angriffen auf das World Trade Center zur herausragenden Persönlichkeit New Yorks und Amerikas machte“, heißt es in einer Mitteilung. Zu den bisherigen Preisträgern zählen Nelson Mandela und Bill Clinton. Karlheinz Kögel, Chef von Media Control, lockt mit dem Preis seit 1992 große Namen nach Baden-Baden, wo seine Hitparadenagentur ihren Sitz hat. Wenn Giuliani am 16. Februar in die Kurstadt kommt, ist die Rechnung erneut aufgegangen.
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen