: Der Staat des Mullahs
Vor zwanzig Jahren stürzten der Großajatollah Chomeini und seine Anhänger den Schah von Persien. In den folgenden Monaten etablierten sie im Iran eine Diktatur des Islam: Frauen mußten den Schleier tragen, Kritiker des Regimes wurden liquidiert. Nach zwei Jahrzehnten Unterdrückung und Mißwirtschaft scheint der Gottesstaat mit dem gemäßigten Staatspräsidenten Chatami auf dem Weg der Liberalisierung. Doch die Ermordung von fünf Dissidenten in den letzten zwei Monaten zeigt: Die Macht der Mullahs ist schwer zu brechen. Ein Dossier
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen