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Der Müll der anderen

Wenn fremde Abfallsäcke plötzlich vor der eigenen Haustür auftauchen: Der illegale Müll auf den Straßen nimmt zu, aber auch die Bereitschaft, dagegen vorzugehen. Eine Spurensuche in der Bremer Neustadt

Aus Bremen Eiken Bruhn (Text) und Hannes von der Fecht (Fotos)

Bis vor Kurzem dachte ich, das Müllproblem wäre nicht meins. Ich kannte die Berichte über illegal entsorgten Müll aus anderen Stadtteilen und Städten, allen voran aus Berlin. Aber das schien mir weit weg vom Alltag meines fast kleinstädtischen Viertels in der Bremer Neustadt.

Irgendwann im Laufe der letzten zwei Jahre verschwand diese Gewissheit. Säcke- und tütenweise liegt der Müll in meiner Nachbarschaft auf Gehwegen oder vor Recyclingcontainern. Papier, Verpackungen, Essensreste, auch der eine oder andere Kühlschrank, Stuhl oder Staubsauger. Was man halt so los werden will. Manchmal wachsen innerhalb kurzer Zeit regelrechte Müllberge heran.

Aber warum entsorgen Menschen so ihren Abfall? Um diese Frage am Beispiel der Bremer Neustadt zu beantworten, habe ich mit einem Berater des kommunalen Abfallunternehmens gesprochen. Ich habe Menschen begleitet, die in ihrer Freizeit den Dreck der anderen wegräumen. Und ich habe Theorien gesucht, die das Phänomen erklären können.

Eine Statistik, anhand derer sich sicher erkennen ließe, seit wann „immer mehr“ Haus- und Sperrmüll auf den Straßen liegt, gibt es nicht, weder für Bremen, noch bundesweit. Es gibt jedoch Zahlen, die eine Zunahme über die letzten zehn Jahre nahelegen – wenn auch nicht überall eine kontinuierliche.

So hat Bremen 2017 wie viele andere Kommunen ein Meldeportal eingeführt, bei dem Bürger:innen illegale Abfallablagerungen melden können. 2018 gab es demnach 6.899 illegale Müllhaufen, doppelt so viele wie zwei Jahre zuvor, 2019 sogar noch einmal 2.000 mehr. Jetzt pendelt es sich nach Angaben des Senats bei jeweils rund 6.000 jährlichen Meldungen ein.

Sicher ist, dass die Aufmerksamkeit für das Problem gestiegen ist, das zeigen die Berichte in Zeitungen, Fernsehsendern und Onlineportalen. Denen lässt sich auch entnehmen, dass nicht nur Deutschland betroffen ist und nicht nur Großstädte, sondern auch kleinere Orte. Lokalzeitungen berichten zudem über illegale Müllkippen zwischen den Orten: im Wald, am Feldrand, im Naturschutzgebiet.

In Bremen landet illegale Abfallbeseitigung seit drei Jahren häufiger als Thema im Landesparlament. Zuletzt debattierten die Abgeordneten im Juni darüber, zum fünften Mal in diesem Jahr. Der Anlass war ein Artikel in der Lokalzeitung Weserkurier, in dem sich eine Anwohnerin beschwerte, die Vermüllung des Buntentors habe „seit einigen Monaten ‚geradezu epidemisch zugenommen‘“.

Das Buntentor ist einer von acht Ortsteilen der Bremer Neustadt, die gegenüber der Innenstadt am anderen Weserufer liegt. Bei der letzten Landtagswahl kam die im Land Bremen regierende Koalition aus Linke, SPD und Grünen in der Neustadt auf 70 Prozent der Stimmen.

In der Parlamentsdebatte im Juni warfen CDU und die rechtspopulistischen Bürger in Wut der Bremer Landesregierung Untätigkeit vor. Bürger:innen würden mit dem Müll „in Stich gelassen“. Ein CDU-Abgeordneter behauptete: „Außer Beschwichtigung und Ankündigungen hat der Senat bis heute nichts zu bieten.“

Vertreter:innen der Koalition wiesen dies zurück. Zu Recht, denn wie viele deutsche Städte hat Bremen den Kampf gegen den Müll aufgenommen: Mehr Aufklärung, mehr Kontrollen, mehr Hinterherräumen. Ab 2027 sollen „Müll-Sheriffs“ der kommunalen Stadtreinigung Verstöße auch selbst ahnden können, bisher mussten solche Fälle ans Ordnungsamt übergeben werden.

Doch auch die für die Abfallbeseitigung zuständige grüne Bremer Umweltsenatorin Henrike Müller findet, dass all das nicht ausreiche, um einen „Mentalitätswandel“ zu bewirken. Deshalb, sagte sie in der Bürgerschaftsdebatte, wünsche sie sich Videoüberwachung an so genannten Müllhotspots. Kommunen in Bayern und Nordrhein-Westfalen machen dies vereinzelt, Baden-Württemberg hat dafür im Februar sein Landesdatenschutzgesetz geändert.

Auch die Erhöhung von Bußgeldern steht in Bremen zur Diskussion. Die Senatorin verwies auf Berlin, das seine Bußgelder vor einem Jahr drastisch erhöht hat. Die illegale Beseitigung von Hausmüll kann dort mit bis zu 6.000 Euro geahndet werden, Sperrmüll, der über ein Einzelstück hinausgeht, mit 1.500 bis 15.000 Euro. In Bremen liegt der Maximalbetrag für Hausmüll derzeit bei 1.000 Euro und für Sperrmüll bei 2.500 Euro.

Aber stimmt es, dass im Buntentor mehr Müll auf der Straße liegt als früher? Seit wann und gibt es dazu objektive Daten? Die Sprecherin der Umweltsenatorin schreibt in einer Mail, das Müllproblem sei in Bremen nicht neu, über die Situation in den einzelnen Stadtteilen könne sie nichts sagen. Grundsätzlich gebe es in solchen mit einer höheren Bevölkerungsdichte und mehr Mehrfamilienhäusern häufiger Konflikte.

Zumindest eins dieser beiden Kriterien trifft auf das Buntentor zu: Es gehört wie zwei weitere Ortsteile der Neustadt zu den fünf am dichtesten besiedelten Flächen der Stadt. Das Viertel liegt am Werdersee, einem Seitenarm der Weser, mit angrenzendem Kleingarten- und Naherholungsgebiet. Es gibt zwei Theater, ein linkes Kulturzentrum, ein paar Cafés und Geschäfte. Mehrfamilienhäuser stehen vor allem an den drei, vier etwas größeren Straßen. Dort liegt auch eher Müll als in den vielen schmalen Gassen, die gesäumt sind von zweistöckigen, oft bunt angestrichenen Altbaureihenhäusern mit winzigen Vorgärten.

In einer dieser größeren Straßen, der Kornstraße, betreibt Melissa Ahrens eine Maßschneiderei, das Schneiderwerk. Vor zehn Jahren hat sie es eröffnet; die ersten Müllsäcke seien vor anderthalb Jahren aufgetaucht, schätzt sie. Sie lagen vor ihrer Tür, auf einer kleinen gepflasterten Fläche zwischen Bürgersteig und Fahrbahn, wo sie auch ihre Mülltonne zur Abholung bereitstellt. Anfangs habe sie den Müll immer selbst entsorgt, erzählt die Mittdreißigerin, „aber das habe ich nicht mehr eingesehen, ich zahle ja dafür“.

Einmal habe sie einen Adressaufkleber gefunden. „Normalerweise achten die Leute darauf, die zu entfernen.“ Sie ging zu der Adresse ein paar Straßen weiter. Auf den Klingelschildern war drei Mal derselbe Name, niemand öffnete.

„Ich habe den Müllsack in die entsprechende Tonne vor dem Haus geworfen und am nächsten Tag lag er wieder vor meiner Tür.“ Danach habe sie mehrmals die Woche der Stadtreinigung Bescheid gegeben, es sei zum Verzweifeln gewesen.

Jetzt ist der Müll so plötzlich verschwunden, wie er aufgetaucht ist. Sie habe gehört, dass ein Nachbar den Verursacher auf frischer Tat ertappt habe. Das Thema beschäftigt sie dennoch weiter. „Warum?“ fragt sie, „warum machen Leute das? Ich verstehe das nicht.“

Antworten auf diese Frage hat Rainer Schnepf, einer von acht Abfallberater:innen der Bremer Stadtreinigung. An einem der ersten Herbsttage Anfang Oktober laufen wir durch die Gartenstadt Süd, eine Blocksiedlung aus den 50er Jahren, die an das Buntentor angrenzt. Wir wundern uns darüber, wie wenig Müll hier heute herumliegt, wir kennen es beide anders.

Der 63-Jährige trägt einen schwarzen Kapuzenpullover mit dem Logo der Stadtreinigung, ein orangefarbenes Käppi und eine knallorangene Jacke. Seit sechs Jahren sind er und seine Kolleg:innen im Einsatz, informieren spontan oder an Infoständen über Mülltrennung. Sie nehmen auch Beschwerden über vermüllte Nachbargrundstücke entgegen. Und sie fragen bei den mutmaßlichen Verursachern, warum sie ihren Müll einfach auf die Straße stellen.

Warum vermüllt jemand seine eigene Straße? Der Soziologe Hartmut Rosa erklärt das damit, dass Menschen sich zunehmend von einer als bedrohlich erlebten Außenwelt abschotten

Manchmal sei es schlicht Unwissen, erzählt Schnepf. Er erinnert sich an einen Studenten, der nicht wusste, wo seine Mülltonne steht. Oder im Herkunftsland der Menschen sei es üblich gewesen, dass die Müllabfuhr durch die Straßen fuhr und das mitnahm, was am Straßenrand steht. Auch das Prinzip der Mülltrennung müsse man verstanden haben. Diese Erfahrung hatte auch die Schneiderin Melissa Ahrens gemacht, die der WG nebenan erklärte, was in den gelben Sack gehört, damit deren Restmülltonne nicht ständig überquillt.

Klar, manche seien einfach faul, sagt Rainer Schnepf. Er erzählt von einem Mann, der keine Lust hatte, die Tonne aus dem Keller hochzuwuchten. Für andere sei dies unmöglich, weil ihnen die Kraft fehle. Auf unserem Spaziergang durch die Wohnblocks entdecken wir auf einem Grundstück einen „Müllkäfig“. An die Mülltonnen hinter Gitter kommt man mit einem Schlüssel. Eine Alternative zum Gang in den Keller, der auch angstbesetzt sein kann.

Manchmal, sagt Schnepf, fehle der Platz im Haus und Eigentümer kämen ihrer Pflicht nicht nach, sich um eine Lösung zu kümmern. Oder sie versäumen es, die Mieter:innen gut zu informieren. Allerdings seien deren Wissenslücken oft so groß, dass man es sich zu leicht mache, allein die Vermieter verantwortlich zu machen. „Wenn eine Person mehr einzieht oder ein Kind geboren wird, müssen die Mieter das dem Vermieter melden, damit er eine größere Mülltonne beantragen kann“, sagt Schnepf. „Das machen aber viele nicht und dann ist die Tonne schnell mit Windeln voll.“

Dennoch gebe es große Unterschiede zwischen den Wohnungsunternehmen. Auf der einen Seite stünden solche wie die städtische Gewoba. „Die machen viel“, sagt Schnepf, organisierten sogar Tage, bei denen Sperrmüll vor Ort im Quartier abgegeben werden kann.

Auf der anderen Seite stünden die, die sich ausschließlich für hohe Dividenden interessieren. Das könne man oft am Erscheinungsbild der Wohnanlagen erkennen, sagt er und zeigt auf die Grünflächen zwischen den Wohnblocks. „Je mehr Flugmüll, desto …“ Er spricht den Namen des Konzerns nicht aus.

Für Probleme sorgen Schnepf zufolge auch Vermieter, die Wohnungen an mehr Personen vermieten, als erlaubt ist. Dann stellt die Stadtreinigung eine Mülltonne für vier Personen zur Verfügung, gebraucht würde aber eine für zehn. Erst am Vormittag seien er und ein Kollege bei einer solchen Problemimmobilie gewesen, Nachbarn hatten sich über Ratten und Unrat im Garten beschwert. „Wenn wir an solchen Häusern klingeln, öffnet selten jemand und dann können wir uns meistens nicht verständigen.“ Häufig würden Wanderarbeiter dort leben, die von einem Einsatzort zum nächsten gefahren werden, quer durch Europa, ohne Bezug zu dem Ort, an dem sie übernachten. „Da wundert es mich nicht, wenn ordnungsgemäße Müllentsorgung nicht ganz oben auf ihrer To-do-Liste steht.“

Für Müllvermeidung, -trennung und -entsorgung braucht es Zeit, Nerven und Energie. Je prekärer die Lebensumstände, desto weniger gibt es davon. Das sehen selbst die Entsorgungsunternehmen so. „Viele Menschen stehen in verunsichernden Zeiten unter Druck“, schreibt eine Sprecherin des Zweckverbands Abfallwirtschaft Region Hannover, abgekürzt aha. Das erkläre oft eine „schleichende Gleichgültigkeit oder Überforderung“. Aber bei allem Verständnis: „Wilder Müll ist ein inakzeptables Fehlverhalten zulasten der Allgemeinheit.“

Die Erfahrungen aus Hannover sprechen gegen die Annahme, die Menschen würden ihren Müll brav legal entsorgen, wenn der Staat ihnen weit genug entgegen käme – so wie es die Berliner Linke im Wahlkampf in ihrem „5-Punkte-Plan gegen das Müllchaos“ versprochen hat. Darin spricht sie sich gegen „Repressionsmaßnahmen“ wie Müll-Sheriffs aus und will stattdessen mehr Angebote für die Berliner:innen schaffen, „ihren Müll loszuwerden“. Mehr Recyclinghöfe soll es in Zukunft in der Hauptstadt geben, mehr Mülleimer sowie zwei kostenlose Sperrmülltage.

In Hannover ist es möglich, quasi täglich Sperrmüll anmelden, nur die jeweilige Menge ist auf fünf Kubikmeter begrenzt. Und dennoch gebe es auch hier wilden Sperrmüll, schreibt die Sprecherin des Zwecksverbands.

Eine weitere Theorie, der sowohl die Berliner Linke als auch die Bremer CDU anhängen, ist die vom „Broken Window“. Danach lädt Verwahrlosung zu noch mehr Verwahrlosung ein. Nach dieser Lesart ist der Staat für den Müll der anderen verantwortlich, weil er ihn nicht schnell genug wegräumt.

Das ist allerdings aus pädagogischer Sicht ein zweischneidiges Schwert, wie die Bremer Umweltsenatorin in der Parlamentsdebatte erklärt hatte: „Die Leute machen die Erfahrung, dass ihr Stadtteil sauber ist, obwohl sie ihn jeden Tag verdrecken.“

Zudem ist niemand gezwungen, das Dönerpapier in den Fahrradkorb zu legen, weil dort schon ein benutztes Taschentuch drin liegt. Oder den stinkenden Hausmüll auf die Straße zu stellen, oder den Hundekackebeutel neben den vollen Mülleimer.

Eine Erklärung für dieses Verhalten liefert der für seine Resonanztheorie bekannte Soziologe Hartmut Rosa. In einer Folge des Podcasts „Hotel Matze“ im Mai spricht ihn der Host Matze Hielscher darauf an, dass ihn seit einem Jahr die zunehmende Vermüllung Berlins umtreibe, er höre das aus anderen Städten. „Warum vermüllt jemand seine eigene Straße?“, fragt er seinen Gast.

Hartmut Rosa erklärt das damit, dass Menschen sich zunehmend von einer als bedrohlich erlebten Außenwelt abschotten, auch mithilfe von Smartphones. Sie ziehen sich in ihre „Hüllen“ zurück, wie er es nennt: Den eigenen Körper, die Wohnung, das Auto, das Café oder Fitnessstudio. Alles, was außerhalb dieser Hüllen liege, also der öffentliche Raum, werde nicht mehr wahrgenommen, glaubt Rosa. „Dann kann ich den auch vermüllen.“

Die Menschen ziehen sich in ihre Hüllen zurück, den eigenen Körper, die Wohnung, das Auto …Was außerhalb davon liege, also der öffentliche Raum, werde nicht mehr wahrgenommen, glaubt Rosa

Einen Beleg für seine These finde ich Ende August, als ich Leute treffe, die einmal im Monat in der Neustadt aufräumen. Einfach so, weil sie den Müll nicht hinnehmen wollen, wie mir Nina, die Gründerin der Initiative Clean Up Your City Neustadt erzählt. Sie bittet darum, nur ihren Vornamen zu nennen, damit sie nicht so leicht zu googlen ist.

Vor drei Jahren, erzählt die 51-Jährige, habe sie der Müll schrecklich genervt. Und so wie sich die medizinisch-technische Assistentin und Mutter von drei Söhnen zur Elternsprecherin wählen lässt, weil sie lieber Probleme löst, als sie zu beklagen, habe sie die offene Sammelgruppe gegründet und bei der Bremer Stadtreinigung angemeldet. Die unterstützt solche Initiativen mit Ausrüstung und holt die vollen Säcke bei den Anmelder:innen ab.

An diesem Sonntagvormittag sind 15 Personen dabei, mehr Frauen als Männer, die Jüngsten sind Mitte 20, die ältesten über 70. Manche von ihnen tragen neongrüne Westen mit dem Logo der Initiative, sie sammeln alleine oder zu zweit. Warum? Weil es Spaß mache, sagen alle, mit denen ich spreche. Sie seien in Gemeinschaft draußen und würden dabei die Welt „ein kleines Stück besser machen“. Das hatte auch Rainer Schnepf, der Abfallberater, über seinen Job gesagt.

Die Müllsäcke müssen die Sammler:innen liegen lassen, weil sie nur mit Bollerwagen und Lastenrad unterwegs sind. Dafür pulen sie im Flüsseviertel, das westlich des Buntentors liegt, mit Greifzangen Kippen aus den Gehsteigritzen, sammeln Ballonreste von Kindergeburtstagen im Park ein, klauben Plastik und Papier aus den kleinen Grünflächen zwischen Parkplätzen. Wenn ihre Eimer voll sind, rufen sie Nina an, die ihnen mit dem Lastenrad den Müll abnimmt.

Auf einem kleinen Sportplatz befreien Cornelia und Wolfgang Ernst den Zaun zwischen zwei Spielfeldern von Unrat und Unkraut. Das Ehepaar, 70 und 74 Jahre alt, wohnt in der Nähe und geht hier manchmal mit den Enkelkindern hin. Warum er das nicht der städtischen Reinigung überlasse, frage ich ihn. „Weil der öffentliche Raum auch mein Zuhause ist“, sagt er. „Und dort möchte ich es schön haben.“