piwik no script img

die gute nachrichtDer Iberische Luchs ist nicht mehr vom Aussterben bedroht

Lange Zeit sah es nicht gut aus für den Iberischen Luchs, einen Verwandten des bei uns heimischen Eurasischen Luchses. In den 1950er Jahren raffte ein Ausbruch der sogenannten Kaninchenpest auf der Iberischen Halbinsel die Hauptnahrungsquelle des Luchses dahin und die Population sank schlagartig. Auch die Vernichtung von Lebensräumen sowie das Feline Leukämievirus, das bei infizierten Katzen Blutkrebs auslöst, setzten der Art zu. 2001 gab es nur noch 62 erwachsene Exemplare. Daraufhin förderten die spanischen und portugiesischen Behörden den Erhalt der vom Luchs bevorzugten Kulturlandschaft, abwechselnden Wald- und Kleinholzbeständen, und säten Pflanzen für Kaninchen aus. Die ausgewilderten Luchse fanden passende Lebensräume und genügend Nahrung vor. Seither erholt sich die Population stetig. Waren es 2022 bereits 648 Tiere, zählten die TierschützerInnen 2024 mehr als 2.000 Luchse. Somit gilt der Iberische Luchs nicht länger als vom Aussterben bedroht. Gefährdet ist der Fortbestand aber weiterhin. Marius Werz

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen