: Der ICE in Berlin
Die Deutsche Bundesbahn hält ihr Versprechen: Die Jungfernfahrt für die Prominenz mit anschließender Jubelfeier für den Anschluß Berlins an das ICE- Netz steigt am 22. Mai – in Michendorf, dem vorläufigen Nothalt des Hochgeschwindigkeitszuges. Wegen unvorhergesehener Umstände verspätet sich der ICE in Berlin um voraussichtlich sechs Wochen. Reisende zum Bahnhof Zoo werden gebeten, den klimatisierten ICE-Shuttle zu benutzen, wo sie das ICE-Team herzlich willkommen heißt.
Laut Fahrplan pendeln ab dem Fahrplanwechsel am Sonntag acht ICE-Züge im Zwei-Stunden-Takt zwischen Berlin und München. Die Reisezeit verkürzt sich im Vergleich zu 1990 von elf auf achteinhalb Stunden. Auf der Strecke der Reichsbahn fährt der ICE höchstens 160 Stundenkilometer. Der TGV der französischen Staatsbahn bringt's auf der Strecke Paris-Lille auf bis zu 400 Sachen. taz/Foto: Mike Schröder/argus
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