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Der Hormusstraßenkicker

Die beliebte No-Sports-Rubrik rollt wieder

Und mit der Nummer 47: Donald … „Arschloch!“ So stellen wir uns die Verkündung der Startaufstellung beim nächsten WM-Match nach dem jüngsten özilesken Eklat mit dem Bundesmerz und dem US-Präservativen vor. Kommt vermutlich anders, denn der DFB hat noch nicht über die Anerkennung der Staatsbürgerschaft der 47 trotz Trumps Urgroßvater aus Rheinland-Pfalz entschieden. So richtig passen ins Aufgebot von Julian Nagelsmann will der brecherhafte Sturmtank aus New York, jetzt Washington und Florida, aber auch nicht. Wird also eher nichts aus der neuen deutschen 47-11 (Wortwitz mit Zahlen!). Vielleicht heuert er lieber bei den Hormusstraßenkickern des Iran an?

Dass Fußball auch ohne Politik gefährlich ist, zeigte sich an so ganz unterschiedlichen Orten wie Ulm oder Herten. In Ulm hat während eines Fußballspiels auf dem Sportgelände ein Unbekannter die Bürotür am Vereinsheim aufgebrochen, wie die Polizei im Nachhinein mitteilte. Im Büro befanden sich die Einnahmen aus dem Spiel. Zur Tatzeit befanden sich mehrere hundert Zuschauer auf dem Gelände und verfolgten das Spiel, aber wohl nicht den Dieb! Ganz ähnlich in Herten, wo laut Polizeimeldung „aufgrund der vorrausgegangenen Einbrüche“ nicht weniger als „ein Holzbalken über der Eingangstüre der Festhütte angebracht“ war, und doch! „Dieser wurde entfernt und in das Innere der Hütte eingedrungen.“ Der oder die Täter brachen drei mit Stahlseil und Schloss gesicherte Kühlschränke auf. „Aus den Kühlschränken wurden verschiedene Getränkeflaschen, darunter Apfelschorle, Limo und Bier, entwendet.“ Na denn Prost!

Ablenkung durch Fußball, das ist ja fast schon ein Gemeinplatz in Größe eines Fußballplatzes. Dachte sich auch der Bundesinnenminister, ein gewisser Herr Dobrindt, um via AFP eine Arschlochmeldung vom Stapel zu lassen, die wegen besagter Ablenkung mal so durchgeht: „Kürzungen bei Bürgergeld-Regelsatz“ sollen her! „Ich glaube, dass der Regelsatz derzeit zu hoch ist“, spann der Minister. Jubel auf den Rängen. Aber eher wegen etwas völlig anderem. Damit wieder zurück zum Sport.

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