: Denkmalschutz für Dampfschiff
Erstmals seit Beginn des Denkmalschutzes in Hamburg ist jetzt mit der „Schaarhörn“, einem 1908 für den Hamburger Senat gebauten kohlebefeuerten Zweischrauben- Dampfer, ein Schiff unter Schutz gestellt.
Das geschichtsträchtige Schiff, auf dem unter anderem auch Joachim Ringelnatz im Ersten Weltkrieg als Marineoffizier fuhr, wurde 1990 auf Initiative der Handelskammer in seinen Heimathafen zurückgeholt und wird seitdem im Rahmen von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen durch den Verein Jugend in Arbeit Hamburg e.V. restauriert.
Auch die frühere Nutzung als Fahrzeug des Senats verleiht dem Schiff nach Ansicht des Hamburger Denkmalschutzamtes eine Bedeutung als geschichtliches Dokument der Hansestadt. Die „Schaarhörn“ soll im Herbst fertiggestellt sein und von 1994 an als voll betriebsfähiges Museumsschiff auf der Elbe und in den Hafenstädten an Nord- und Ostsee für Hamburg werben.
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen