: Denkmalschutz für Dampfschiff
Erstmals seit Beginn des Denkmalschutzes in Hamburg ist jetzt mit der „Schaarhörn“, einem 1908 für den Hamburger Senat gebauten kohlebefeuerten Zweischrauben- Dampfer, ein Schiff unter Schutz gestellt.
Das geschichtsträchtige Schiff, auf dem unter anderem auch Joachim Ringelnatz im Ersten Weltkrieg als Marineoffizier fuhr, wurde 1990 auf Initiative der Handelskammer in seinen Heimathafen zurückgeholt und wird seitdem im Rahmen von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen durch den Verein Jugend in Arbeit Hamburg e.V. restauriert.
Auch die frühere Nutzung als Fahrzeug des Senats verleiht dem Schiff nach Ansicht des Hamburger Denkmalschutzamtes eine Bedeutung als geschichtliches Dokument der Hansestadt. Die „Schaarhörn“ soll im Herbst fertiggestellt sein und von 1994 an als voll betriebsfähiges Museumsschiff auf der Elbe und in den Hafenstädten an Nord- und Ostsee für Hamburg werben.
50.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr Leser*innen machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Denn wir suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus und unterstützen Sie die taz – schon ab 5 Euro. Jetzt unterstützen