■ Demonstration gegen hohen Reispreis: Tote und Verletzte bei Unruhen in Indonesien
Jakarta (dpa) – Bei gewalttätigen Unruhen in mehreren indonesischen Städten sind in den vergangenen Tagen drei Menschen ums Leben gekommen. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Antara gestern meldete, wurden in der Provinz Südsulawesi zwei Menschen bei Straßenkämpfen zwischen Jugendlichen getötet. In Ostjava wurde der Jakarta Post zufolge ein 36jähriger Mann tödlich getroffen, als Polizisten mit Warnschüssen die Plünderung von Reislagern zu verhindern versuchten. Es gab Dutzende Verletzte.
Die Demonstranten forderten von der Regierung Preiskontrollen für das Grundnahrungsmittel Reis, den sich Millionen Indonesier nicht mehr leisten können. Ähnliche Proteste hatte es schon vergangene Woche in den Städten Jakarta, Surabaya und Yogjakarta gegeben.
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