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Debatte Mosebach-Rede Weniger Demokratie wagen

Kommentar von

Albrecht von Lucke

Das Ressentiment gegen 1968 eint Martin Mosebach, Kai Diekmann, Hans-Olaf Henkel. Das ist kein rein ästhetisches Programm: Sie wollen die alte Klassengesellschaft zurück.

Nach dem Erfolg der AfD bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt bangen viele Menschen um die Zukunft, es droht die erste AfD-Regierung. Das wäre eine (weitere) Zäsur für Deutschland. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen

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1 Kommentar

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    Klaus Baum

    Ich möchte den Artikel über Herrn Mosebach nicht kommentieren, sondern den Äußerungen von Albrecht Lucke ein Zitat des amerikanischen Schriftstellers Ross Macdonald hinzufügen, der in seinen Büchern oft genug eine Analyse des wohlhabenden Bürgertums liefert. Das Zitat lautet: >>Reichtum und Besitz ist zur Kunst geworden (has become a fine art), die ihren Zweck in sich selbst hat.