: De Klerk hochzufrieden
■ Südafrikas Präsident wertet Europareise als Erfolg
Dublin (taz) — Der südafrikanische Präsident de Klerk war zum Abschluß seiner Kurzreisen nach London, Kopenhagen und Dublin zufrieden. „Ich kehre mit den Gefühlen nach Südafrika zurück, daß die internationale Gemeinschaft die Herausforderungen, vor denen meine Regierung steht, wohlwollender und sensibler betrachtet“, sagte er auf einer abschließenden Pressekonferenz in der irischen Hauptstadt. Irland unterhält als einziges Land der EG keine diplomatischen Beziehungen zu Südafrika. De Klerk und der irische Regierungschef Haughey einigten sich bei ihren Gesprächen jedoch auf eine Intensivierung der Handelsbeziehungen.
De Klerk bestritt, daß sein Besuch in Dänemark und Irland vor allem darauf abzielte, die Positionen der Länder in bezug auf Sanktionen aufzuweichen. Beide hatten sich im vergangenen Jahr im Gegensatz zu den anderen EG-Ländern vehement gegen die Aufhebung der Sanktionen ausgesprochen. RaSo
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen