: Das taz lab Programm wächst mit seinen Gästen
Diese Woche: Autor*innen, Literaturwissenschaftler*innen und Politiker*innen
Der dunkle Januar neigt sich dem Ende zu – und damit auch die dritte Woche, seit wir mit der Ausarbeitung des taz lab Programms begonnen haben. Während erste Ideen schon zu festen Programmpunkten werden, müssen wir über andere Vorschläge noch weiter nachdenken. Einige unserer Gäste können wir jedoch bereits jetzt verkünden.
Die in Ostberlin geborene Autorin Lea Streisand ist unter anderem durch ihre wöchentliche Kolumne „War schön jewesen“ bei radioeins bekannt. Zudem veranstaltet sie seit 2024 den monatlichen Gesprächs- und Literatursalon „Lea Streisand trifft …“ in der Brotfabrik Berlin Weißensee. Als Mitglied der Berliner Lesebühne Rakete 2000 ist sie dem taz lab ein vertrautes Gesicht. In diesem Jahr wird sie zusätzlich über ihr neues Buch „Berlinerisch. Watt denn, icke?“ sprechen. Der Sprach- und Kulturführer über die Stadt Berlin erscheint am 16. Februar im Duden Verlag.
Joseph Vogl war bis 2023 Professor für Literatur- und Kulturwissenschaft und Medien an der Humboldt-Universität zu Berlin (HU). Er publiziert jedoch nicht nur zu literatur-, kultur- und medienwissenschaftlichen Themen, sondern beschäftigt sich auch mit der modernen und gegenwärtigen Finanzökonomie. Sein 2025 bei C. H. Beck erschienenes Buch „Meteor. Versuch über das Schwebende“ ist ein Plädoyer für das Aushalten des Ungewissen.
Ricarda Lang ist seit 2021 Mitglied des Deutschen Bundestags für die Grünen. Von 2022 bis 2024 war sie gemeinsam mit Omid Nouripour Bundesvorsitzende der Partei. Sie beschäftigt sich unter anderem mit Fragen zu sozialer Gerechtigkeit, Feminismus und Strategien gegen rechts. Im Sommer 2025 hat Ricarda Lang zudem ihren Bachelor of Laws an der Humboldt-Universität abgeschlossen.
Luke Hoß zog mit 23 Jahren bei der letzten Bundestagswahl über ein Direktmandat in den Bundestag ein. Der Politiker und Jurastudent war zunächst Mitglied der Grünen und wechselte 2023 zu der Linken. Hoß war ab 2024 Kreisvorsitzender der Partei in seinem Wahlkreis in Passau. Aufsehen erregte er nicht nur, weil er der jüngste Abgeordnete im Bundestag ist, sondern auch durch seine Entscheidung, einen Teil seines Abgeordnetengehalts zu spenden. Die Motivation für sein politisches Engagement zieht er aus seiner eigenen Kindheit, die durch Geldsorgen geprägt war.
Der in Großbritannien geborene und in Berlin lebende Nicholas Potter ist taz-Redakteur. Er beschäftigt sich mit Extremismus, Antisemitismus, Subkulturen und sozialen Bewegungen. Er wurde für den Theodor-Wolff-Preis und den Deutschen Reporter:innenpreis nominiert und war 2025 Sylke-Tempel-Fellow des Deutsch-Israelischen Zukunftsforums. Am 20. März erscheint Potters neues Buch „Die neue Autoritäre Linke“ bei dtv. Nisa Eren
Alles über unsere Gäste erfahren Sie jede Woche hier und auf tazlab.de
Gemeinsam für freie Presse
Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen