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Das Fanfest wackelt

Fussball Finanzierung von Public Viewing zur Fußball-EM unklar: Hauptsponsor sprang ab

Gut zwei Monate vor Beginn der Fußball-Europameisterschaft in Frankreich (10. Juni bis 10. Juli) droht dem Fanfest auf dem Heiligengeistfeld das Aus. Wie der Veranstalter Uwe Bergmann am Dienstag bestätigte, ist der bisherige Hauptsponsor, der südkoreanische Autohersteller Kia, überraschend abgesprungen.

Nun sei unklar, so Bergmann, wer die Kosten „im sechsstelligen Bereich“ übernehmen soll. „Wir sind fieberhaft dabei, alles Mögliche zu unternehmen, um Partner zu gewinnen und Geld zu beschaffen“, sagte Bergmann. Die Stadt werde nicht einspringen. „Sie engagiert sich, indem sie uns das Gelände kostenlos überlässt.“ Dennoch sei er optimistisch, eine Lösung zu finden. In spätestens vier Wochen müsse eine endgültige Entscheidung fallen.

Denkbar sei es, die Zuschauer mit zwei bis drei Euro pro Person an den Kosten zu beteiligen. „Es geht in erster Linie um Sicherheit, etwa die Kosten für die Zutrittskontrollen“, sagte Bergmann. Ein Grund für höhere Kosten sei die Terrorgefahr, ein anderer, dass die gesetzlich festgelegten Mindestlöhne den Personaleinsatz verteuerten.

Bis zu 50.000 Zuschauer haben bei den vergangenen Welt- und Europameisterschaften die Spiele auf dem Heiligengeistfeld verfolgt und gemeinsam gefeiert. mac

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