Das Deutsche Haus in Sotschi

Da geht a Gaudi her!

Kimmts Musikantn, schpuits no oan auf. Auf Deutsch: Gute Stimmung bei den Spielen in Sotschi. Ein Besuch im Deutschen Haus.

Rennrodlerin Natalie Geisenberger und ihr Trainer Georg Hackl feiern im Deutschen Haus. Bild: dpa

SOTSCHI taz | Musikantn blosts eini, geht’s krumm oder grod, blosts den oidn Dreck aussa, damit wieder a neia Plotz hot. Host eahm gseng, was der an der Tuba für an Gamsbart aufm Huat hot. Do schaungs net schlecht, de Russn. Dene hamma ja erst amoi beibringa miassn, was a Russ eigentlich is. Weil des ham de Russn net gwusst. A weiße Limo und a Weißbier. Prost. Mogst aa an Russn? Geh weida! Hoi aa oan.

Konnst aa auffageh ins Kaminzimmer. Des sog i da glei, do is fei scho an weng fad do drobn. I glaab, do dearf ma gar net lacha, so bresltrocken is do drobn. Da herunt im Kufenstüberl, geht scho mehra Gaudi her. Kimmts Musikantn, schpuits no oan auf! Ein Prosit der Gemütlichkeit! Wearst as seng, am End kemman eh alle obe. Konnst aa nüber geh in de Datscha. Aber do is nur de Haute Volee. Und greisliger wia do is aa. Aber da lassens soichane wie di und mi eh ned nei.

Drom kemman etzad de Kombinierer im Kaminzimmer. Des hast ja gseng, was de fiar an Schmarrn zammglaffa san. Aber etzad amoi ehrlich, des interessiert doch eh neamds net. Do machas dann a Interview und so. Und der Ding, wia hoaßt a glei, der Vesper, steht danebn und schaut recht deppert, wia wenn er was dafür kannt, was de Sportler machan.

Der Herr General. Muass aa ona macha. Des is hoit sei Beruf. Oiso i mechats net macha miassn. Guat, wenns de Vicky bringa daadn, gangad i vielleicht no nauf. De konn Ski fahrn, da legst di nieder. Woaßtas, wia sche de redn ko, wia ma hoit redt am Tegernsee.

A bisserl Hoamat

De Semmeknedl san net schlecht, aber a Schweiners hätts scho sei derfa. Was wui ma denn der mit am Sauerbratn? Mir san ja do koane Preißn net. Hauptsach, dass de Brezn frisch san. A bisserl Hoamat. Machas aba eigentlich net schlecht des Büffet. Is ma eh am liabern. Konnst nehma, wasd magst, und stehlassn, wasd net aussteh konnst. Mit dem greisligen Krautsalat do kanntst mi übern Kaukasus jagn. Und wennsdn frisst, na kummt da de ganze Nacht de Luft vo da foischen Seitn naus. Pfuideifi.

Geh, Wasi, de kennst doch, de Kiriasis. Woaßtas eh, die Bobfahererin. Wo is etzad de nomoi her? Is des aa oane vo drübn? Scho oder? Des siegt ma dera doch o, moanst net aa? Do schaug hi, im Fernsehn. Wer ist heit dro? As Zwoate. Des konn ja gar net wahr sei! Sakradi! Ja sog amoi, san jetzt de Belgierinnen im Bob scho schneller wia mia? Alelujah!

Geh, Winston, woaßt du, wia des sei ko? Woaß der überhaupts, wo Belgien liegt? Da Winston is a Schau. Woaßt as eh, Cool Runnings und so. Genauso wia der ander, geh wia hoaßt a denn? Hauptsach as Bier schmeckt de Tschamaikaner und de wearn net besser wie de unsern. Waar ja no des scheener. Wia der schee lacha konn, da Winston. Geh übersetz eahm des amoi, dass er so schee lacha konn, dann lacht er sicher wieder. Des san Burschn!

Heit is wieder bärig in der Schtubn vom Hackl Schorsch z Krasnaja Poljana drent. Des miassatdns öfters zeing bei uns dahoam. Net oiwei bloß des Schlechte. Bei dem, was de uns vorher gsagt ham, hamma gmoant, mia fliang in Irak. Deraweil is ois pfundig da herunt beim Russen. So guat wars eigentlich no nia net. Des muasst amoi schreibm. Woaßt scho, von der Organisation her. Eimampfrei! Geh, gibst uns no a an kloana Russn? Prost! Und schreibs!

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