piwik no script img

Daniel Ortegas Chancen sinken

SAN SALVADOR taz ■ Die Chancen des sandinistischen Parteichefs Daniel Ortega, bei der Wahl am 4. November noch einmal Präsident Nicaraguas zu werden, sind deutlich gesunken. Standen ihm bislang mit Noel Vidaurre von der Konservativen und Enrique Bolaños von der liberalen Partei zwei Kandidaten gegenüber, die sich das rechte Stimmenpotenzial untereinander aufteilten, so ist jetzt nur noch Bolaños übrig. Vidaurre zog Mitte der Woche wegen parteiinterner Querelen seine Kandidatur zurück. In den bisherigen Umfragen war Ortega mit 30 Prozent der Stimmen gegenüber 25 Prozent für Bolaños und 20 Prozent für Vidaurre aussichtsreichster Kandidat gewesen. Jetzt dürfte die Konzentration rechter Stimmen auf Bolaños das Szenario ändern. KEP

Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen