: Da ist noch mehr als Manitu
In der Akademie der Künste sondiert man den Stand des deutschen Gegenwartskinos
Ein schönes Thema zum allgemeinen Jammern ist der deutsche Film allemal. Was durchaus kontrovers geschieht: Mal sitzen zu wenig Zuschauer in den Kinos, und dann sind es plötzlich wieder viel zuviel. Wie bei „Der Schuh des Manitu“ von Michael „Bully“ Herbig, der sich aus dem Hinterhalt heraus als ein Erfolgsmodell an den Kinokassen präsentierte, das nun auch nicht unbedingt alle als Vorbild beherzigen wollen. Aber eigentlich soll bei den „Filmgesprächen“ morgen in der Akademie der Künste auch gar nicht geklagt werden. Stattdessen will eine neue Regie-Riege – Valeska Grisebach („Mein Stern“), Esther Gronenborn („alaska.de“), Oliver Hirschbiegel („Das Experiment“), Sandra Nettelbeck („Mostly Martha“) und auch Tom Tykwer („Heaven“) – im gemeinsamen Gespräch ihre Ideen zum Gegenwartskino präsentieren. Filmbeispiele gibt es dazu auch zu sehen. Moderiert wird von Stefan Reinecke.
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen