: DSD will neue Verträge
Das Duale System Deutschland (DSD) will nach Angaben des niedersächsischen Umweltministeriums einseitig die Vertragsbedingungen mit seinen rund 900 kommunalen Partnern ändern. Zum 1. Juli sollen die Zahlungen an Kommunen oder Firmen, die für die Müllverwerter Abfall sammeln und sortieren, um ein Fünftel gekürzt werden. Nur noch große Kunststofflaschen und Folien, die größer als ein Din- A-4-Blatt seien, sollten aussortiert werden. Alles andere wird dem Ministerium zufolge deponiert. Außerdem sollen die Kommunen für die Stellplätze der Sammelcontainer und für die Bürgerberatung drei statt bisher vier Mark pro Einwohner erhalten.
In dem DSD-Schreiben heißt es, wegen der „ausgesprochen engagierten Beteiligung der Endverbraucher“ hätten die Sammelmengen „selbst die optimistischten Prognosen“ übertroffen. dpa
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