■ DIE ELTERN DER LEUKÄMIEKRANKEN KATHARINA:: „Auf der Flucht vor den Chemo-Ärzten“
„Ich konnte diesen Mord auf Raten nicht mehr mitansehen“, begründet Alban Scharpf die Flucht mit seiner dreijährigen, leukämiekranken Tochter Katharina in die USA. Im Oktober war den Eltern auf Antrag der behandelnden „Chemo-Ärzte“, wie der Vater sie nun nennt, das Sorgerecht aberkannt worden — weil die Scharpfs sich geweigert hatten, das Kind weiterhin chemotherapeutisch behandeln zu lassen. „Wir haben in ganz Deutschland keinen Arzt gefunden, der nach dem ganzen Wirbel Katharina behandelt hätte“, sagt der Vater im taz-Interview. „Was ist das für ein Zustand in Deutschland, wenn in so schlimmen Situationen Ärzte den Patienten nur noch drohen?“ SEITEN 3 UND 12
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